Zurückhaltung bei Einsatz von Gas-LKW

Autogas kann die Alternative sein, um Treibhausgase im Schwerlastverkehr spürbar senken zu können. Es besteht bereits eine flächendeckende Infrastruktur und Verbrenner können gut auf diesen Antrieb umgerüstet werden.

Jedoch verlief der Mittelabfluss zur Förderung von emissionsarmen Nutzfahrzeugen in den vergangenen zweieinhalb Jahren eher schleppend. Diese Erkenntnis lässt sich am Antragsvolumen, den Bewilligungen und den tatsächlich ausgezahlten Fördersummen ablesen. In den Jahren von 2018 bis Juni 2020 hatten Unternehmen Anträge auf Förderung in Höhe von 24 Mio. EUR gestellt, davon wurden 23,4 Mio. EUR bewilligt. Im Vergleich zu 2019 müssten LKW bis 2025 einen Rückgang von 15 Prozent CO2-Ausstoß erzielen, bis 2030 um 25 Prozent. Der Anteil der mautbefreiten mit Gas oder Strom betriebenen LKW ist momentan jedoch noch sehr gering. Mit Stand vom 4. Juni 2020 sind es gut 4.604 Fahrzeuge. Davon fahren knapp 1.700 LKW mit komprimiertem Erdgas (CNG) und rund 1.450 mit Flüssigerdgas (LNG) sowie lediglich 31 Elektro-LKW.

Quelle: DVZ-Brief Nr. 27 vom 02.07.2020

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