Algerien setzt neue Importverbote und Rahmenbedingungen fest

Am 1. März 2018 hat das algerische Wirtschaftsministerium angekündigt, dass die Einfuhr von Fertigprodukten des Typs „Backwaren und Kekse“ gestoppt ist. Das Importembargo betrifft Kekse, Brot und Feingebäck. Die Liste der vom Importverbot betroffenen Produkte wird nach drei Monaten vom Ministerium neu bewertet.
Leere Arzneimittelverpackungen sind ebenfalls von dem Importembargo betroffen. Das Importverbot von Verpackungen ist vom algerischen Wirtschaftsministerium hingegen am 28. Februar wieder aufgehoben worden. Es handelt sich um die Unterpositionen 3919.90.12.00, 3923.21.30.00, 3923.21.90.00 und 3923.29.30.00.

Das algerische Wirtschaftsministerium hat am 01. März 2018 weitere neue Rahmenbedingungen für den Import bekannt gegeben. Die Rahmenbedingungen beinhalten unter anderem eine Erweiterung der Warenliste von 10 Endproduktgruppen mit einer 30 % Konsumsteuerpflicht (TIC- 30%). Die „taxe intérieure de consommation au taux de 30%“ ist eine Inlandsabgabe für den Konsum in Höhe von 30% des Preises des betroffenen Erzeugnisses. Zusätzlich sind Zollerhöhungen für 32 Arten von Endprodukten eingeführt worden. Diese zirkulären Rahmenbedingungen des Wirtschaftsministeriums schließen pharmazeutische Produkte von den Importbeschränkungen aus. Zudem muss der freie Güterverkehr für diese importierten Produkte im Herkunftsland nicht mehr zertifiziert werden.

Quelle: AHK Newsletter März 2018 vom 29. März 2018
Bildquelle: unsplash.com/©davetaki

 

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